Saint-Véran

Eine Village-Appellation aus der Region Mâconnais. Saint-Véran wird oft in einem Atemzug mit Pouilly-Fuissé genannt. Die Appellationen liegen also direkt nebeneinander. Reichhaltige – manchmal komplexe – Weine, die von tiefgoldener Farbe sein können. Aromen von Mandel, Haselnuss, Pfirsich, Brioche und Honig. Aus dieser Appellation kommen nur Weißweine, die natürlich aus Chardonnay hergestellt werden.

Von blassem bis tiefem Gold, brillant und kristallklar. In der Nase subtile Fruchtaromen von Pfirsich, Birne oder Akazie. Aber auch warme Noten von frischen Mandeln, Haselnüssen, Zimt, Butter und manchmal Honig. Exotische Früchte sind oft vorhanden, dafür sorgen die warmen Sommer. Am Gaumen ist dieser Weißwein trocken und abgerundet, mineralisch (Feuerstein) und vom ersten Moment an lebhaft. Die Appellation geht auf das Jahr 1971 zurück und umfasst sieben Dörfer: Chânes, Chasselas, Davayé, Leynes, Prissé, Saint-Vérand und Solutré-Pouilly.

Im Mâconnais sind die mediterranen Einflüsse mit höheren Temperaturen als in den nördlichen Departements des Burgunds deutlich spürbar. Der Boden besteht aus fossilem Kalkstein, der fast identisch mit dem der nördlichen Côte d’Or ist. Die Reben sind an Hängen auf Ton- und Kalksteinböden jurassischen Ursprungs angepflanzt. Die Hügel sind von kleinen steilen Bächen durchzogen. Die Rebstöcke stehen in einer Höhe von 200 bis 300 Metern. Diese Appellation umfasst fast 750 Hektar.

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